Mit Refraktion (= Lichtbrechung) ist in der Augenoptik die optometrische Korrektionsbestimmung gemeint, die zur Anpassung von Brillengläsern oder Kontaktlinsen notwendig ist. Ziel einer Refraktion ist in der Regel, die vorhandenen Sehschwächen auszugleichen bzw. die volle Sehfähigkeit des Auges sowie ein müheloses Sehen über alle Distanzen sicherzustellen. Je nach Situation und Bedürfnis des Klienten werden in der Optometrie neben allgemeinen auch spezielle Sehsituationen geprüft und berücksichtigt . Vor allem im Bereich der täglichen Arbeit und des Sports (Arbeitsplatz- bzw. Sport-Optometrie) sind oft ganz individuelle Lösungen gefragt. Entsprechend spezialisierte Augenoptiker/innen verfügen über das nötige Know-how und geeignete Testeinrichtungen.
Objektive Verfahren: Mit Messgeräten wie Autorefraktometer, Skiaskop oder dem Ophthalmometer zur Messung des Hornhaut-Krümmungsradius können eine Reihe von Werten ohne aktive Mithilfe des Klienten erhoben werden.
Subjektive Verfahren: Bestimmung und Verbesserung der Sehschärfe mittels Messgläsern, die dem Klienten vorgehalten werden, bis ein gutes, angenehmes Sehen erreicht ist.
Die Praxis zeigt, dass objektive Verfahren alleine nicht ausreichen, eine optimale Sehhilfe anzupassen. Sehen ist eine individuelle Wahrnehmung mit subjektiven Voraussetzungen und Bedürfnissen - das Annäherungsverfahren mit Messgläsern durch eine/n kompetente/n Augenoptiker/in bringt daher die besten Ergebnisse. Das Resultat einer Korrektionsbestimmung ist das Brillen- oder Kontaktlinsenrezept, aufgrund dessen die Sehhilfe angefertigt oder ausgewählt wird.
Die Optometrie (von gr. Ops/Auge und metron/messen) ist die Wissenschaft, mit augenoptischen Verfahren Sehfehler festzustellen, zu vermessen und mittels physiologischer Sehhilfen (Brillen, und Kontaktlinsen) zu mildern, auszugleichen oder zu korrigieren. Die optometrische Prüfung, Messung und Beurteilung der visuellen Funktionen ist eine unumgängliche Voraussetzung zur Sehhilfen-Anpassung. Die Optometrie ist eine Dienstleistung der Augenoptik, die auf einer langjährigen, fundierten Ausbildung beruht. Ziel ist die Anpassung einer Sehhilfe für ein gutes, beschwerdefreies Sehen. Stellen Augenoptiker/innen im Zuge ihrer Messungen Auffälligkeiten fest, die auf eine gesundheitliche Anomalie hinweisen könnten, sind sie angehalten, die betroffenen Kunden an einen Augenarzt zu überweisen.
Die Praxis zeigt, dass objektive Verfahren alleine nicht ausreichen, eine optimale Sehhilfe anzupassen. Sehen ist eine individuelle Wahrnehmung mit subjektiven Voraussetzungen und Bedürfnissen - das Annäherungsverfahren mit Messgläsern durch eine/n kompetente/n Augenoptiker/in bringt daher die besten Ergebnisse. Das Resultat einer Korrektionsbestimmung ist das Brillen- oder Kontaktlinsenrezept, aufgrund dessen die Sehhilfe angefertigt oder ausgewählt wird.
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