Auflösungsvermögen
Das Auflösungsvermögen eines visuellen Systems bezeichnet dessen Fähigkeit, dicht benachbarte Punkte oder Linien getrennt wahrzunehmen. Das Auflösungsvermögen des Auges wird von einer Vielzahl von Faktoren mitbestimmt: - Form und Orientierung der Objekteinzelheiten - Leuchtdichte und Farbe von Objekt und Umfeld - Dauer der Wahrnehmungszeit - Aufmerksamkeit des Betrachters - Bekanntheit des Objekts (Gewöhnung) - optische Qualität des Netzhautbildes - Adaptationszustand des Auges - Bildort auf der Netzhaut Das fehlsichtige Auge hat seinen Brennpunkt entweder vor oder hinter der Netzhaut. Dies kann mit Brillengläsern oder Kontaktlinsen korrigiert werden.

Der Landoltring
Ist ein Normzeichen zur testmässigen Bestimmung der Sehschärfe. Es gilt dabei, die Lage der Ringöffnung zu erkennen.
Sehschärfe in Visus
In der Augenoptik wird die Sehschärfe (Visus) mit speziellen Sehzeichen bestimmt. Gemessen wird die kleinstmöglich erkennbare Zeichengrösse unter normalen Tageslichtbedingungen, jeweils einzeln links und rechts sowie beidäugig, wobei die binokulare Sehschärfe meist höher ist als die als monokulare bzw. einäugige.
Das Resultat gibt Auskunft über die zentrale Tagessehschärfe. Der Wert Visus 1 manchmal auch " Visus 100%" genannt, entspricht einem Durchschnittswert für gutes Sehen. Definiert ist dieser Wert wie folgt: Wenn zwei Punkte, die sich im Abstand von einer Winkelminute (= 1/60 Grad) befinden, als getrennt wahrgenommen werden können. Im angelsächsischen Raumist ein anderes Bewertungssystem verbreitet. Dort entspricht Visus 1 einem Sehvermögen von 20/20.
Mit freundlicher Unterstützung von sov |